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09.06.04 Hessen: 'Pferderipper' schlug wieder zu (06.06.2004)

 

  Kassel (aho) - Am Samstag, den 05.06.2004 fand eine 60-jährige
  Frau aus dem nordhessischen Immenhausen gegen 17.00 Uhr eines
  ihrer fünf Pferde auf der eingezäunten Weide beim Immenhausen-
  Holzhausen tot auf. Unbekannte Täter hatten der 2-jährigen
  Trakehnerstute im rechten Bauchbereich eine etwa handtellergroße
  Wunde mit einem bisher unbekanntem Werkzeug zugefügt.
 
  Ein herbeigerufener Tierarzt stellte eindeutig fest, dass mit
  vermutlich einem sehr scharfen Gegenstand der Stute eine ca.
  15 cm große perforierende Schnittwunde beigebracht worden war.
  Danach muss das Tier nach Austreten von Gedärmen qualvoll
  verendet sein. Dass sie Stute sich die Verletzung an einem
  Zaun zugefügt haben könnte, ist auf Grund der Örtlichkeit
  auszuschließen, so die Beamten der Polizeistation Hofgeismar.
  Die oder der Täter seien genauso vorgegangen wie der seit 1993
  gesuchte Pferderipper, sagte ein Sprecher am Sonntag einer
  Nachrichtenagentur.
  Auf den Pferderipper ist eine privat aufgebrachte Belohnung
  von 120.500 Euro ausgesetzt. Das Landeskriminalamt Niedersachsen
  sucht mit einer siebenköpfigen Ermittlungsgruppe unter dem Titel
  "Pferd" nach dem Täter, der die Pferde meist mit gezielt
  ausgeführten Bauchschnitten tötet.




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